Türkische Regierungspartei bezeichnet Verbotsverfahren als “Google-Prozess”
Die türkische Regierungspartei vom Ministerpräsidenten Erdogan bezeichnet das Verbotsverfahren als “Google-Prozess”, da der Oberstaatsanwalt erst den Verbotsantrag gestellt hat, und anschliessend im Internet nach Beweisen gesucht hat. Die Lage in der Türkei ist derzeit sehr angespannt. Die oppositionelle Republikanische Volkspartei tut sich schwer mit dem Beenden eines Gespräches auf dem Handy, so dass der Parteichef Baykal von einer türkischen Watergate-Affäre spricht und spätestens nachdem die türkische Telekom die Gespräche mit dem Handy bestättigt, lacht die ganze Bevölkerung. Die Stimmung ist sehr gereizt, da bleibt nur zu hoffen das die türkische Nationalmannschaft in der EM soweit wie möglich kommt.
Dieser Artikel gibt meiner Meinung nach einen guten, aktuellen Überblick: [NZZ Online]